Willkommen zum Lilien Cup!

...dem wohl ruhmreichsten und wissenschaftlich fragwürdigsten Blood-Bowl-Wettbewerb der Mark Hassia!

Die Gründung des Lilien Cups 

Ein Wettstreit zu Ehren der Gräfin

Es war Graf Datterich der Durstige, Herrscher über die stolze Mark Hassia, der eine ebenso gewagte wie geschäftstüchtige Idee ersann: Zu Ehren seiner geliebten Gattin, Gräfin Luise von der Lilie, rief er den Lilien Cup ins Leben – eine Blood-Bowl-Liga, die Ruhm, Reichtum und sportliche Erkenntnisse vereinen sollte.

Darmstadt, die Hauptstadt der Mark Hassia, war dafür wie geschaffen. Als renommierte Wissenschaftsstadt und Heimat eines angesehenen Sport-Campus an der Hochschule widmet man sich hier insbesondere der Erforschung von Vollkontakt-Ballsportarten. Was lag also näher, als die blutigste und zugleich faszinierendste aller Disziplinen zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen zu machen?

Der geschäftstüchtige Graf verpflichtete Mannschaften aus nah und fern, die in seiner Liga um Ruhm und Ehre gegeneinander antreten. Die Begegnungen werden über Cabal Vision auf den Marktplätzen Darmstadts übertragen und locken zahlreiche Zuschauer an. Während die Massen jubeln, protokollieren die Sportwissenschaftler der Hochschule jedes Foul, jeden Touchdown und jede noch so fragwürdige taktische Entscheidung. Schließlich gibt es im Blood Bowl noch viel zu erforschen!

Doch der wahre Höhepunkt erwartet die Mannschaften erst zum Ende der Saison: Dann reisen die Teams persönlich in die Hauptstadt der Mark Hassia, um im berüchtigten Blood-Bowl-Stadion Böllenfalltor das große Finale auszutragen. Dort entscheidet sich, wer den begehrten Lilien Cup erringt und sich in die Annalen der Liga einschreibt.

So verbindet Graf Datterich der Durstige seine Liebe zur Gräfin Luise, seinen Geschäftssinn und die wissenschaftlichen Ambitionen Darmstadts zu einem einzigartigen Spektakel.

Möge die Lilie erblühen, das Publikum jubeln und das Blut den Rasen tränken!

 

Chronik des Lilien Cup

2275 (2025)

Die erste Saison

Die erste Saison des Lilien Cups musste aufgrund des überraschenden Ausscheidens einer Mannschaft sowie einiger bedauerlicher Unannehmlichkeiten vorzeitig beendet werden. Die genauen Umstände unterliegen bis auf Weiteres der gräflichen Geheimhaltung. Auch die wissenschaftlichen Auswertungen wurden vorsorglich unter Verschluss genommen.

Graf Datterich der Durstige betont: Alles verlief nach Plan – der Plan ist allerdings geheim.

2276 (2026)

Die zweite Saison

Auch die zweite Saison des Lilien Cups blieb nicht von Widrigkeiten verschont. Technische Pannen sowie diverse vertragliche und juristische Unstimmigkeiten sorgten für erhebliche Verzögerungen. Der rechtliche Status der Spielzeit ist bis heute ungeklärt. Offiziell wurde die Saison weder beendet noch annulliert und gilt somit als laufender Wettbewerb.

Ungeachtet dessen ließ sich Graf Datterich der Durstige nicht entmutigen und kündigte bereits eine neue Saison für das Jahr 2277 an.

Auf Nachfrage zum Verbleib der zweiten Saison erklärte der Graf lediglich: „Was nicht beendet ist, kann auch nicht gescheitert sein!“

2277 (2027)

Die dritte Saison

Die dritte Saison soll alle bisherigen Spielzeiten in den Schatten stellen und endlich die Vision des Grafen verwirklichen. Kompakter, bodenständiger und vor allem besser organisiert, treten diesmal vier Mannschaften gegeneinander an, um den begehrten Lilien Cup zu erringen.

Graf Datterich der Durstige zeigt sich zuversichtlich: „Diesmal haben wir alles im Griff. Zumindest vertraglich!“

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